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Ende Februar erschien im Forum der
Rollerfreunde-Unterfranken ein Aufruf
zu einem Fahrsicherheitstraining für Maxi-Roller. Als Termin
wurde der 17. Mai 2009 genannt - organisiert durch den Motorradhändler
HMF
in Würzburg. Nach kurzer Überlegung
meldete ich mich an.
Am besagten Tag startete ich morgens gegen 07:45 Uhr von
Aschaffenburg aus Richtung Würzburg. Zunächst führte mich
meine Route durch den
Spessart. Über Haibach, Oberbessenbach und Hessenthal ging es
an Rohrbrunn vorbei und weiter nach Marktheidenfeld. Danach ging es
weiter vorbei an Tiefenthal, Remlingen und Roßbrunn nach Waldbüttelbrunn und
schließlich erreichte ich Würzburg. Gegen 09:15 Uhr stand ich beider Fa. HMF vor der Türe.
Vor Ort waren schon einige Bekannte von den
Rollerfreunden-Unterfranken. Die Begrüßung war wie immer recht herzlich. Auch mit den anderen
Teilnehmern hatte man schnell Kontakt.
Gegen
09:30 Uhr startete die Gruppe bestehend aus: 9 Rollerfahrern, einer Rollerfahrerin und zwei
Instrukteuren zunächst Richtung Kitzingen. Die Fahrt führte aus Würzburg
hinaus Richtung Theilheim und Westheim nach Kaltensondheim. Nach 45
minütiger Fahrt bogen wir kurz hinter Kitzingen auf eine Panzerstraße
ab. Dies war der erste Haltepunkt für unser Sicherheitstraining.
Unser
Instrukteur erklärte uns die Theorie bevor wir das Besprochene in die Tat umsetzen sollten.
Unter anderem waren folgende Übungen angesagt
: Pylonendurchfahrt schnell und langsam (=Schrittge-schwindigket) und mit
dem Roller über eine Wippe fahren. Dies erwies sich als gar nicht so
ohne. Über einen Balken zu fahren, den man unter dem Fahrzeug nicht mehr
sieht.
Nach
dem ersten Trainingsabschnitt ging es weiter zum Mittagessen. Ziel war
der Rathof Geiselwind. Unsere Route führte uns durch den schönen
Steigerwald über Großlangheim, nach Wiesenbronn nach Castell.
Weiter ging es nach Ziegenbach, Oberscheinfeld und Haag nach Geiselwind
zum Autohof.
Nach
der Mittagspause starteten wir zu eine kleinen Rundfahrt. Die Stecke
führte uns von Geiselwind nach Füttersee, Ebrach und Unter-, Mittel-,
und Obersteinach wieder zurück zu Autohof.
Jetzt
fand unser zweites Sicherheitstraining statt. Zuerst Kreise links und
anschließend rechts herum immer mit dem Blick auf den Instrukteur in der
Mitte. Anschließend wurde das "richtige" Bremsen geübt. Mit ABS kein
Problem mit NBS (normales Bremssystem) etwas schwieriger, da das
Vorderrad nicht blockieren darf. Weiter ging es damit, im
Schritttempo zwischen zwei parallelen Ketten durchzufahren. Wobei die
Ketten immer enger gelegt wurden. Als das alles gemeistert war, kam zum
Abschluss noch die Prüfung: Wer schafft es über einen Bierdeckel mit dem
Vorder- und Hinterrad.
Da ein
Bekannter aus Marktheidenfeld mit von der Partie war, traten wir
nun gemeinsam gegen
16:00 Uhr unseren Heimweg an. Von Geiselwind aus fuhren wir über
Dettelbach vorbei an
Rottendorf wieder nach Würzburg. Von da an ging es
die
gleiche Strecke wie am Morgen zurück. In
Marktheidenfeld verabschiedete sich mein Bekannter und ich setzte die
Fahrt allein bis Aschaffenburg fort. Gegen 17:45 Uhr war ich dann zu
Hause.
Ich
hoffe, dass ich das erlernte stets im Hinterkopf behalte und empfehle
jedem Zweiradfahrer, so ein Training zu absolvieren. Erst hier lernt man
seine wahren Grenzen kennen und dies ohne jemanden zu gefährden.
Streckenplan:
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